Verwaltung

Kommunen haben großes Interesse an Leihpersonal vom Land

Zahlreiche hessische Kommunen möchten sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der hessischen Finanzverwaltung ausleihen - zu den günstigen Konditionen des Projekts «Kommunity».

Bis Ende Februar können sich Kommunen mit Personalsorgen beim Land melden. (Symbolbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Bis Ende Februar können sich Kommunen mit Personalsorgen beim Land melden. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Zahlreiche hessische Städte, Kreise und Gemeinden wollen vom Angebot des Landes Gebrauch machen und Personal der Finanzverwaltung zeitlich befristet in ihrer eigenen Verwaltung einsetzen. Wie das Finanzministerium in Wiesbaden mitteilte, haben über 80 Kommunen ihr Interesse am Projekt «Kommunity» angemeldet. Sie haben mehr als 250 Stellengesuche eingereicht.

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«Die Kommunen sollen durch "Kommunity" zeitnah qualifiziertes Personal erhalten, das sie aufgrund des Fachkräftemangels dringend suchen», erklärte Finanzminister Alexander Lorz (CDU). «Für unsere Beschäftigten bietet "Kommunity" neue berufliche Erfahrungen und manchmal vielleicht auch eine heimatnähere Arbeitsstätte.»

Teilnahme am Schreibtischwechsel ist freiwillig

Bei dem Programm können Kommunen für zwei Jahre Personal des Finanzministeriums ausleihen. Sie zahlen dafür nur 70 Prozent der Personalkosten. Zu den Berufsgruppen gehören etwa Juristen, Betriebswirte, Verwaltungsfachwirte, Bauingenieure, Architekten und Personalsachbearbeiter. Die Teilnahme ist für die Beschäftigten der Finanzverwaltung freiwillig.

Noch bis Ende Februar können sich Kommunen mit Personalsorgen beim Land melden. Im Gegenzug können derzeit Beschäftigte der Finanzverwaltung ihr Interesse für eine konkrete Stelle hinterlegen. Im Idealfall könne der Schreibtischwechsel zeitnah erfolgen, ergänzte das Ministerium.