Zitterpartie

«Krimi mit Happy End»: FDP in Hessen ist trotzdem enttäuscht

FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner (r-l) äußert sich zusammen mit den Spitzenkandidaten Martin Hagen und Stefan Naas bei einer Pressekonferenz in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner (r-l) äußert sich zusammen mit den Spitzenkandidaten Martin Hagen und Stefan Naas bei einer Pressekonferenz in Berlin.

Berlin/Wiesbaden (dpa/lhe) - Die FDP ist trotz eines «Krimis mit Happy End» von den Landtagswahlen in Hessen und Bayern enttäuscht. «Wir haben unser Wahlziel nicht erreicht, Schwarz-Grün zu beenden», sagte der Spitzenkandidat der FDP in Hessen, Stefan Naas, am Montag nach Sitzungen des Präsidiums und des Bundesvorstands der Freien Demokraten in Berlin. Der Wahlkampf sei schwierig und herausfordernd gewesen. «Wir sind nicht mit unseren landespolitischen Themen durchgedrungen.»

WNOZ WhatsApp-Kanal

Die Weinheimer Nachrichten und Odenwälder Zeitung auf WhatsApp! Aktuelle Nachrichten aus deiner Region. Die Top-Themen jeden Mittag frisch auf dem WhatsApp-Kanal.

Impressum

Die FDP in Hessen hatte nach einer stundenlangen Zitterpartie am Sonntag den Einzug ins Parlament mit 5,0 Prozent nur äußerst knapp geschafft. «Wir haben es mal wieder spannend gemacht», kommentierte Naas das knappe Ergebnis in Hessen. Der Wahlabend sei «ein Krimi mit Happy End» gewesen. In Bayern gelang der FDP der Wiedereinzug in den Landtag mit 3,0 Prozent nicht.

Parteichef und Bundesfinanzminister Christian Linder nannte die Wahlergebnisse in beiden Ländern trotz des Wiedereinzugs der hessischen FDP in den Wiesbadener Landtag «für uns unbefriedigend». In beiden Ländern habe die FDP «eine Niederlage» erlitten.