KSC-Coach Eichner fordert Wachsamkeit auch gegen Magdeburg
Nach dem «emotional wichtigen Heimsieg» gegen Kiel möchte Eichner mit dem Karlsruher SC auch beim 1. FC Magdeburg punkten. Dafür fordert er von seinen Spielern weiter die entsprechende Mentalität.
Karlsruhe (dpa) - Nach dem «emotional wichtigen Heimsieg» gegen Holstein Kiel verlangt Trainer Christian Eichner von seinem Karlsruher SC weiterhin professionelle Mentalität. Es gehe ihm in der Partie beim 1. FC Magdeburg am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) vor allem um Wachsamkeit. Die Mannschaft dürfe nach dem Erfolgserlebnis nicht ihre Spannung verlieren, sondern müsse Schärfe und gegenseitige Unterstützung wie gegen Holstein «als Normalität begreifen», sagte Eichner.
In Magdeburg möchte der KSC die Chance nutzen, sich weiter von der Abstiegszone der 2. Fußball-Bundesliga zu entfernen. Nach dem 3:1 zuletzt gegen Holstein Kiel könnten die Badener mit einem Sieg einen direkten Konkurrenten distanzieren und einen Aufwärtstrend in Gang setzen.
Eichner lässt sich Startelf-Optionen offen
«Wir sind schon dabei, auf dem Gaspedal zu bleiben», sagte Eichner mit Blick auf die anvisierten 40 Punkte, die normalerweise zum Klassenverbleib reichen. Vor dem 24. Spieltag sind es bisher 30 Zähler.
Zur Aufstellung hielt sich Eichner bedeckt, eine erneute Änderung des Spielsystems schloss er aber nicht aus. Zuletzt waren die Karlsruher mit einer Fünferkette erfolgreich gewesen. «Es gibt zwei, drei Optionen. Aber auch die Möglichkeit, dass wir so starten wie gegen Kiel», sagte Eichner.