Naturschutz

Landesamt forscht zu geschädigten Fichtenwäldern

Bislang werden die von Borkenkäfern befallenen Bäume entfernt, für den Erhalt der Artenvielfalt ist das ungünstig.

So genannte Buchdrucker, eine Käferart aus der Familie der Fichtenborkenkäfer, sitzen auf der Rinde einer Fichte. Foto: Andreas Arnold/dpa
So genannte Buchdrucker, eine Käferart aus der Familie der Fichtenborkenkäfer, sitzen auf der Rinde einer Fichte.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) forscht über die von Borkenkäfern befallenen Fichtenwälder. «Wie kann die Wiederbewaldung dieser geschädigten Flächen nachhaltig gestaltet werden?», laute die zentrale Frage, teilte das HLNUG in Wiesbaden am Freitag mit. Ziel sei es, auf diesen Flächen Naturschutz und Waldbewirtschaftung zu kombinieren. Bislang seien die befallenen Bäume entfernt worden, dies verursache einen Rückgang der Artenvielfalt.

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Drei Varianten mit unterschiedlichen Mengen an Totholz seien eingerichtet worden, dieses ist wichtig für viele Tierarten in den Wäldern. In den nächsten drei Jahren werden Daten zur Biodiversität der Vögel und Käfer auf diesen Flächen erfasst und bewertet, wie es weiter hieß.