Katastrophenschutz

Landesweiter Warntag in Hessen - Probealarm am 12. März

Handy-Alarm und Sirenengeheul: Beim hessenweiten Warntag zeigt sich, ob wirklich jeder im Notfall erreicht wird. Was die Bürgerinnen und Bürger am 12. März erwartet.

Am 12. März heulen in Hessen die Sirenen probeweise. (Symbolbild) Foto: Patrick Pleul/dpa
Am 12. März heulen in Hessen die Sirenen probeweise. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Das Smartphone klingelt plötzlich laut und in der Ferne heulen die Sirenen: Am 12. März ist wieder ein landesweiter Warntag in Hessen geplant. Ab 10.00 Uhr wird der Probealarm ausgelöst, um 10.30 Uhr soll die Entwarnung folgen, wie das Innenministerium in Wiesbaden mitteilte. 

WNOZ WhatsApp-Kanal

Die Weinheimer Nachrichten und Odenwälder Zeitung auf WhatsApp! Aktuelle Nachrichten aus deiner Region. Die Top-Themen jeden Mittag frisch auf dem WhatsApp-Kanal.

Impressum

Das Sirenensignal soll demnach jeweils eine Minute andauern. Auch weitere Warnmöglichkeiten wie etwa die Handy-App hessenWARN und das vom Bund eingeführte «Cell Broadcast» für Mobiltelefone sollen erneut getestet werden. Ziel des Warntags ist nach Angaben des Ministeriums, die Auslösung der regionalen Warnmedien über die Infrastruktur der hessischen Landkreise und kreisfreien Städte zu prüfen. 

Vorbereitung für den Notfall

«Die aktuelle Sicherheitslage führt uns vor Augen, wie wichtig es ist, im Ernstfall schnell und zuverlässig über eine Gefahrenlage informiert zu werden», erklärte dazu Hessens Innenminister Roman Poseck. Angesichts möglicher Stromausfälle, Extremwettereignisse oder anderer Gefahrensituationen sei eine schnelle und zuverlässige Warnung der Bevölkerung wichtiger denn je, betonte der CDU-Politiker.

Daher werde am 12. März getestet, ob die Sicherheitssysteme «technisch einwandfrei funktionieren und alle Menschen erreichen». Gleichzeitig ermögliche der Warntag Bürgerinnen und Bürgern, «sich mit dem richtigen Verhalten im Notfall vertraut zu machen und die eigene Vorsorge zu überprüfen».