Landgericht Gießen

Lebenslänglich im Prozess um Mord ohne Leiche gefordert

Zwei Angeklagte, ein Vermisster und keine Leiche: Das Gerichtsverfahren um einen besonderen Fall in Mittelhessen nähert sich dem Ende.

Der Prozess um einen Mord ohne Leiche am Landgericht Gießen ist in der Schlussphase. (Symbolfoto) Foto: Nadine Weigel/dpa/dpa
Der Prozess um einen Mord ohne Leiche am Landgericht Gießen ist in der Schlussphase. (Symbolfoto)

Gießen (dpa/lhe) - Im Prozess um einen Mord ohne Leiche am Landgericht Gießen hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für die beiden Angeklagten gefordert. Außerdem solle wegen gemeinschaftlichen, heimtückischen Mordes die besondere Schwere der Schuld bei dem Duo festgestellt werden, teilte die Behörde mit. Das Plädoyer der Verteidigung steht noch aus.

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Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Männern vor, ihren Bekannten im November 2016 entführt zu haben, um Lösegeld zu erpressen. Sie sollen ihn in Hungen (Kreis Gießen) getötet und die Leiche fortgeschafft haben. Trotz umfangreicher Ermittlungen ist die Leiche des 39-Jährigen bis heute nicht gefunden worden.