Kriminalität

Leichenfund in Angelteich - drei Verdächtige aus dem Spiel

Rund ein Jahr nach dem Fund eines Toten bei Keltern stehen die Ermittler wieder am Anfang. Einem verdächtigen Trio lässt sich nichts nachweisen - und neue Verdächtige gibt es nicht.

Ermittler konnten drei Verdächtigen den Totschlag an einem Mann aus Baden-Baden nicht nachweisen. (Symbolbild) Foto: Silas Stein/dpa
Ermittler konnten drei Verdächtigen den Totschlag an einem Mann aus Baden-Baden nicht nachweisen. (Symbolbild)

Baden-Baden (dpa/lsw) - Rund ein Jahr nach dem Fund einer eingewickelten Leiche in einem ehemaligen Angelteich bei Keltern im Enzkreis hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren wegen Totschlags gegen drei Verdächtige eingestellt. Nach den kriminaltechnischen Untersuchungen, den rechtsmedizinischen Befunden und Zeugenaussagen könne den Tatverdächtigen weder bei der Planung und Ausführung der Tat noch beim Transport des Leichnams ein konkretes strafbares Handeln nachgewiesen werden, so die Staatsanwaltschaft Baden-Baden.

Eine Frau und zwei Männer im Visier

Bei den Verdächtigen handelt es sich um zwei 46 und 54 Jahre alte Männer und eine 43 Jahre alte Frau aus dem Umfeld des Toten. In Untersuchungshaft waren die drei nicht gekommen. Es habe kein dringender Tatverdacht bestanden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Weitere Tatverdächtige gebe es derzeit nicht.

Die Ermittler haben den Verdacht, dass das Opfer im Januar 2025 in seinem Wohnhaus erstochen und danach mit einem Kraftfahrzeug zu dem Teich bei Keltern transportiert wurde. Das Kraftfahrzeug soll danach verkauft und zu einem Händler in den Niederlange gebracht worden sein.

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Ein Spaziergänger hatte im Mai 2025 eine eingehüllte Leiche in dem früheren Angelteich entdeckt. Bei dem Toten handelte es sich um einen 59 Jahre alten Mann, der zuletzt in Baden-Baden lebte.