Bundesliga

Lieberknecht als Dauer-Motivator: «Gefühl, nah dran zu sein»

Darmstadt 98 ist seit 16 Bundesligaspielen ohne Sieg. Den Glauben an eine Wende haben die Hessen nicht verloren. Gegen den FC Augsburg soll es nun mit einem Sieg klappen.

Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht vor dem Spiel gegen dem FC Augsburg. Foto: Tom Weller/dpa
Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht vor dem Spiel gegen dem FC Augsburg.

Darmstadt (dpa/lhe) - Torsten Lieberknecht hat als Trainer des Tabellenletzten SV Darmstadt 98 vor allem die Rolle des Dauer-Motivators. «Für uns ist die Brisanz dieses Spiels, dass wir es unbedingt gewinnen wollen», sagte der Fußball-Lehrer vor dem Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky). «Wir haben das Gefühl, nah dran zu sein. Wir bringen unsere Leistung - auch gegen formstarke Mannschaften wie Stuttgart oder Bremen.»

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Beim SV Werder reichte es zuletzt nur zu einem 1:1, nachdem der vermeintliche Siegtreffer in der Nachspielzeit nach Videobeweis annulliert worden war. «Wir müssen Situationen wie in Bremen hinnehmen und widerstandsfähig sein», meinte Lieberknecht. «Wir wollen das beeinflussen, was wir selbst beeinflussen können.» Das sei das Training und «den Optimismus nie verlieren».

Dies ist nach 16 Bundesligaspielen ohne Sieg nicht einfach. Deshalb verlangt der Coach von seinen Spielern, gegen Augsburg noch eine Schippe draufzulegen: «Vielleicht brauchen wir eine noch bessere Leistung und noch mehr Intensität, um die Belohnung zu bekommen.» Ausfallen werden Fabian Nürnberger (Sprunggelenkprobleme) und Matthias Bader (Oberschenkelmuskel).

Eine positive Nachricht gab es immerhin in der schwierigen Lage der Darmstädter. Marvin Mehlem, der sich in Bremen zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate das Wadenbein gebrochen hatte, muss nun doch nicht operiert werden. Der Mittelfeldspieler wird konservativ behandelt. Allerdings steht er den Hessen auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung. «Wie lang die Ausfallzeit sein wird, wage ich nicht zu vermuten», sagte Lieberknecht.