Liebesbetrüger erbeuten rund 40.000 Euro
Der neue Freund braucht Geld und ein angeblicher Kinderarzt finanzielle Unterstützung: Mit dieser Masche haben es Liebesbetrüger auf zwei Frauen abgesehen. Ihre Beute: Fünfstellig.
Freudenstadt (dpa/lsw) - Liebesbetrüger haben sich über Online-Plattformen an zwei Frauen aus dem Raum Freudenstadt angenähert und sie um jeweils etwa 20.000 Euro gebracht. Polizeiangaben zufolge lernte eine 66-Jährige über ein soziales Netzwerk einen vermeintlichen US-Amerikaner kennen. Er soll ihr vorgetäuscht haben, Geld für verschiedene Reparaturen zu benötigen und mit dem Ende der Beziehung gedroht haben, sollte sie ihm keines geben. Laut Polizei überwies die Frau ihrem angeblichen Freund in den USA über ein Jahr hinweg rund 20.000 Euro.
Angeblicher Kinderarzt will Geld
Bei einem weiteren Fall erbeutete ein Betrüger ebenfalls knapp 20.000 Euro. Über eine Online-Plattform entstand der Kontakt zu einer 55-Jährigen, vor der er sich als amerikanischer Kinderarzt auf Auslandseinsatz ausgab und sie dazu brachte, ihm Geld zu überweisen.
Die Polizei warnt regelmäßig vor dem sogenannten Love-Scamming. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet in etwa Betrug mit vorgetäuschter Liebe. Betrüger bauen unter falscher Identität eine virtuelle Beziehung zu ihren Opfern auf. Dann konstruieren sie häufig Notlagen und fordern Geld.