Mann ohne Zulassung soll Hunderte Patienten behandelt haben
Ein Mann soll ohne Zulassung Hunderte ästhetische Eingriffe durchgeführt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Urkundenfälschung.
Konstanz (dpa/lsw) - Die Staatsanwaltschaft Konstanz ermittelt gegen einen Mann, der ohne ärztliche Zulassung ästhetische Behandlungen vorgenommen haben soll. Ihm werden unter anderem gefährliche Körperverletzung in mehreren Hundert Fällen, unerlaubte Ausübung der Heilkunde und Urkundenfälschung vorgeworfen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte. Zuvor hatte der «Südkurier» darüber berichtet.
Nach Recherchen der Zeitung soll der Mann im März und April unter anderem Behandlungen mit Botox und Hyaluronsäure durchgeführt haben. Er sitzt laut Staatsanwaltschaft seit April in Untersuchungshaft und ist einschlägig vorbestraft. Für den Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.