Sozialleistung

Mehr hessische Haushalte bekommen Wohngeld

Rund 8.600 Haushalte in Hessen erhalten inzwischen Wohngeld. Ihre Anzahl ist gestiegen. Welche Rolle spielen Rentnerinnen und Rentner dabei?

Der durchschnittliche Wohngeldanspruch lag 2024 in Hessen bei 332 Euro. Das waren neun Euro weniger als ein Jahr zuvor. (Symbolbild) Foto: Robert Michael/dpa
Der durchschnittliche Wohngeldanspruch lag 2024 in Hessen bei 332 Euro. Das waren neun Euro weniger als ein Jahr zuvor. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Zahl der hessischen Haushalte mit Wohngeld ist gestiegen. Ende 2024 bezogen rund 78.600 Haushalte diese Sozialleistung - 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte. 

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Der durchschnittliche Wohngeldanspruch pro Monat lag 2024 in Hessen bei 332 Euro und somit um neun Euro niedriger als 2023. Fast die Hälfte aller Haushalte mit dieser Unterstützung bestand aus nur einer Person.

Anteil der Rentner mit Wohngeld gestiegen

In gut der Hälfte der Haushalte mit Wohngeld für alle Bewohner lebten 2024 laut den Statistikern Rentnerinnen und Rentner. Damit stieg der Anteil dieser Haushalte um 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

Der Wohngeldanspruch richtet sich nach Haushaltsgröße, Einkommen und zuschussfähiger Miete sowie bei Wohneigentum nach Belastungen wie Darlehensraten und Betriebskosten. Wer bereits andere staatliche Leistungen wie Bürgergeld, Sozialhilfe und Bafög auch für die Unterkunft bekommt, kann in der Regel kein Wohngeld erhalten.