Konjunktur

Mehr Umsatz im Gewerbebau und weniger Erlöse im Wohnungsbau

Ein Gerüst steht auf einer Baustelle an einem Rohbau eines Bürogebäudes. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Symbolbild
Ein Gerüst steht auf einer Baustelle an einem Rohbau eines Bürogebäudes.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Bauwirtschaft in Hessen hat im vergangenen Jahr je nach Sparte unterschiedliche Umsatzentwicklungen verbucht. Während die Erlöse im gewerblichen und öffentlichen Bau gestiegen sind, hat der Wohnungsbau rückläufige Zahlen verzeichnet, wie aus Zahlen des Statistischen Landesamtes vom Dienstag in Wiesbaden hervorgeht.

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Beim gewerblichen und industriellen Bau stiegen die Erlöse demnach um 9,2 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Im öffentlichen Bau und im Verkehrsbau nahmen sie um 2,1 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro zu. Im Wohnungsbau dagegen sanken die Umsätze um 6,1 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Insgesamt erzielten die Betriebe des Bauhauptgewerbes einen Umsatz von 6,1 Milliarden Euro. Das waren 2,9 Prozent mehr als 2022.

Die Auftragslage entwickelte sich 2023 positiv. Die Betriebe verzeichneten ein Auftragsvolumen von 5,6 Milliarden Euro. Ihre Auftragseingänge lagen damit um 1,1 Prozent über dem Niveau des Jahres 2022. Die Zahl der Beschäftigten sank hingegen um 3,3 Prozent auf rund 34.000. Alle Zahlen beziehen sich auf Betriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern.