Kriminalität

Mit Auto angegriffen: Mann kann sich in Rettungswagen retten

Ein 45-jähriger Rettungswagenfahrer sieht von der Straße aus Rauch. Als er den mutmaßlichen Verursacher anspricht, das Feuer zu löschen, fährt dieser mit hoher Geschwindigkeit auf ihn zu.

Die Polizei ermittelt gegen einen 31-jährigen Tatverdächtigen wegen versuchten Totschlags. Er steuerte mit dem Auto direkt auf einen anderen Mann zu. (Symbolbild) Foto: Jan Woitas/dpa
Die Polizei ermittelt gegen einen 31-jährigen Tatverdächtigen wegen versuchten Totschlags. Er steuerte mit dem Auto direkt auf einen anderen Mann zu. (Symbolbild)

Hessisch Lichtenau (dpa/lhe) - Ein mutmaßlich 31 Jahre alter Mann soll am Sonntagabend in Hessisch Lichtenau-Fürstenhagen (Werra-Meißner-Kreis) mit einem Auto auf einen Rettungswagenfahrer zugefahren sein. Wie die Polizei mitteilte, bemerkte ein 45-jähriger Rettungswagenfahrer Rauch nahe einem Waldgebiet. Als er dorthin fuhr, traf er auf einem Feldweg einen Mann an, der auf der Rückbank eines Autos lag. Neben dem Auto brannte ein kleines Feuer. Der 45-Jährige bat den Mann daraufhin, das Feuer zu löschen.

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Als er zum Rettungswagen zurückging, startete der andere Mann plötzlich sein Auto und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den 45-Jährigen zu. Dieser konnte sich noch rechtzeitig mit einem Sprung in den Rettungswagen flüchten.

Die Fahndungen nach dem Auto waren bisher ohne Erfolg. Im Zuge erster Erkenntnisse wird nun gegen einen 31-Jährigen wegen versuchten Totschlags ermittelt.