Müllbeseitigung

Müllentsorgung: Was ist verboten und warum?

Für viele ist es ein harmloses Kavaliersdelikt, Müll illegal zu entsorgen. Wer Abfälle jedoch einfach am Straßenrand abstellt, riskiert ein Bußgeld oder sogar eine Freiheitsstrafe.

Illegale Müllentsorgung treibt hessische Kommunen an ihre Grenzen. (Symbolbild). Foto: Felix Kästle/dpa
Illegale Müllentsorgung treibt hessische Kommunen an ihre Grenzen. (Symbolbild).

Bad Nauheim (dpa/lhe) - Illegale Müllentsorgung ist in Deutschland verboten. Das gilt auch, wenn sie harmlos wirkt. Nach Angaben der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes liegt der Grund in den Schadstoffen, die viele Abfälle enthalten. Sie können Boden, Wasser und Luft belasten und Menschen, Tiere und Umwelt gefährden. 

Verboten sind unter anderem: 

  • Müll in der Natur abzuladen
  • Abfälle im Garten oder auf freien Flächen zu verbrennen
  • gefährliche Stoffe wie Altöl, Farben oder Batterien unsachgemäß zu entsorgen

Wer seinen Müll illegal entsorge, könne sich strafbar machen. In vielen Fällen handele es sich zunächst um eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeldern bestraft werde. Wenn mit gefährlichen Stoffen hantiert werde, könne daraus schnell eine Straftat werden. Auch fahrlässiges Verhalten schütze nicht automatisch vor Konsequenzen. 

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Wie entsorge ich den Müll richtig? 

Wer Müll legal entsorgen wolle, sollte die offiziellen Wege nutzen. Neben dem Hausmüll stünden beispielsweise Wertstoffhöfe oder offizielle Sammelstellen für Problemstoffe zur Verfügung. Zusätzlich sollten illegale Müllablagerungen beim Ordnungsamt oder der Polizei gemeldet werden.