Frankfurt

Nach jahrelanger Planung: Mehr Kameras im Bahnhofsviertel

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Stadt und Polizei Frankfurt haben nach jahrelanger Planung eine neue Videoüberwachung im Bahnhofsviertel der Mainmetropole vorgestellt. Zukünftig soll so «rund um die Uhr für noch mehr Sicherheit» gesorgt werden. Ereignisse könnten «live verfolgt, fortlaufend bewertet und Einsatzkräfte schon auf der Anfahrt entsprechend gesteuert werden», hieß es von der Polizei.

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«Wir müssen die Dinge im Bahnhofsviertel verbessern», sagte Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD). Es gebe keine einzelne Maßnahme, die ein Allheilmittel ist. Man müsse Maßnahmen immer bündeln. «Das ist uns bereits mit der Waffenverbotszone gelungen und nun gehen wir den nächsten Schritt.»

Momentan gibt es drei Schutzbereiche im Frankfurter Stadtgebiet. Darunter fallen die Konstablerwache, Hauptwache sowie das Bahnhofsviertel. Perspektivisch sollen laut Polizei auch noch weitere Kameras zwischen Kaiserstraße und Taunusstraße hinzukommen.

Im berüchtigten Frankfurter Bahnhofsviertel gilt seit Anfang November vergangenen Jahres eine Waffenverbotszone. Konkret ist in der Zeit zwischen 20.00 Uhr und 5.00 Uhr das Mitführen von Waffen nach dem Waffengesetz sowie von Messern mit feststehender oder feststellbarer Klinge mit einer Länge von mehr als vier Zentimetern untersagt. Wer dennoch mit einer Waffe erwischt wird, muss mit einer Geldbuße rechnen, die bei mindestens 500 Euro liegt.