Notruf und Suchaktion

Nach Leichenfund im Bodensee: Obduktionsergebnis ist da

Nach dem Fund einer Frauenleiche im Bodensee ermittelte die Polizei zu den Todesumständen. Nun liegen die ersten Ergebnisse der Obduktion vor.

Die Leiche der jungen Frau wurde im Bodensee gefunden. (Archivfoto) Foto: Felix Kästle/dpa
Die Leiche der jungen Frau wurde im Bodensee gefunden. (Archivfoto)

Konstanz (dpa/lsw) - Nach dem Fund der Leiche einer 24-Jährigen im Bodensee liegt das vorläufige Ergebnis der Obduktion vor. Es gebe keine Hinweise auf Fremdeinwirkung, teilte die Polizei mit. Weitere Angaben machten die Beamten nicht. Ob es sich um einen Suizid oder einen Unfall gehandelt hat, bleibt offen. 

Die Leiche der jungen Frau aus dem Bodenseekreis war am Montagmittag vergangener Woche vor dem Schweizer Ufer bei Güttingen aus dem Wasser geborgen worden - Stunden nach einer großangelegten Suchaktion vor dem nur wenige Kilometer entfernten Konstanz.

Notruf führt zu großer Suchaktion

Ein Mann auf der Fähre von Meersburg nach Konstanz hatte nach Angaben der Wasserschutzpolizei am späten Abend vor dem Fund beobachtet, wie eine Frau an der Reling stand. Als er sich kurz abgewandt habe, habe er ein Klatschen gehört und angenommen, dass die Frau ins Wasser gefallen sei.

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Daraufhin suchten Einsatzkräfte stundenlang mit Booten, Drohnen, Hubschrauber und Wasserortungshunden nach der Vermissten. Die Suche blieb zunächst erfolglos und wurde in der Nacht eingestellt. Zeitweise hatten die Behörden sogar eine mögliche Wahrnehmungstäuschung als Ursache des Notrufs nicht ausgeschlossen.