Europa-League-Finale

Nach Niederlage: Freiburg erhält Lob von Nagelsmann

Der SC Freiburg verliert das größte Spiel der Vereinsgeschichte. Dennoch ist Bundestrainer Julian Nagelsmann vom Freiburger Weg begeistert. Beeindruckt ist er auch von Trainer Schuster.

Julian Nagelsmann schaute sich das Endspiel in Istanbul im Stadion an. Foto: Robert Michael/dpa
Julian Nagelsmann schaute sich das Endspiel in Istanbul im Stadion an.

Istanbul (dpa) - Nach der Niederlage im Europa-League-Finale hat Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann dem SC Freiburg «zu einer herausragenden Europapokal-Saison» gratuliert. Als Zuschauer hatte sich der 38-Jährige das Freiburger 0:3 gegen Premier-League-Topclub Aston Villa live im Istanbuler Stadion angeschaut. «So knapp vor dem großen Ziel zu scheitern, ist extrem bitter», äußerte Nagelsmann Verständnis für die Enttäuschung. 

In einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) lobte Nagelsmann den SC-Coach Julian Schuster als Nachfolger von Kulttrainer Christian Streich. «Julian hat ein schweres Erbe angetreten und lässt es beeindruckend leicht aussehen», sagte der Bundestrainer, der aus der Türkei zurück nach Frankfurt zur heutigen WM-Kader-Bekanntgabe reisen musste. 

Der gesamte Verein könne als Vorbild dienen. «Mannschaft und Fans, der gesamte Verein leben Identifikation, Zusammenhalt und Leidenschaft. Das ist vorbildlich und zeigt, was im Fußball möglich ist, wenn alle gemeinsam für ein Ziel brennen.»

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Zweiter Sieger: Der SC Freiburg blieb im Finale chancenlos, dennoch war es eine herausragende Saison. Foto: Robert Michael/dpa
Zweiter Sieger: Der SC Freiburg blieb im Finale chancenlos, dennoch war es eine herausragende Saison.

Auch DFB-Präsident Neuendorf würdigt den SC Freiburg

Erstmals hatte der Sport-Club ein internationales Endspiel erreicht, war dort aber chancenlos. Die Fans feierten ihre Mannschaft im größten Spiel der Clubgeschichte dennoch für eine bemerkenswerte Europa-Reise.

Das Europapokal-Finale sei «der vorläufige Höhepunkt» einer großartigen Arbeit beim badischen Fußball-Bundesligisten, meinte DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Der SC sei «spätestens jetzt auch Fußballfans in ganz Europa ein Begriff».