Hitzeschutz

Naturschützer fordern Wandel in Stadtplanung wegen Klima

In Ballungsgebieten kann es bei Hitzewellen heißer werden als im Umland. Naturschützer fordern eine bessere Stadtplanung.

Dichte Bebauung fördert Hitzeentwicklung. (Archivbild) Foto: Uli Deck/dpa
Dichte Bebauung fördert Hitzeentwicklung. (Archivbild)

Frankfurt (dpa/lhe) - Angesichts von Hitze und Trockenheit hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Hessen ein Umdenken bei der Stadtplanung gefordert. «Extreme Wetterlagen wie Hitzewellen, Trockenperioden oder Starkregen nehmen deutlich zu - auch in Hessen», sagte BUND-Landesvorsitzer Jörg Nitsch. Besonders betroffen seien Städte und Ballungsräume. Asphalt, Beton und dichte Bebauung würden Hitze speichern. In hessischen Großstädten könne es dabei bis zu zehn Grad heißer werden als im Umland.

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«Wir müssen unsere Städte klimaresilient umbauen - mehr Grün, mehr Wasser in der Fläche und weniger Versiegelung.», sagte Nitsch. Zudem müsse die Energiewende mit klarer Priorität auf die Erneuerbaren vorangetrieben werden. Die Landesregierung kürze aber im Klima- und Naturschutz, verzögere die Wärmewende und blockiere zentrale Elemente wie den Wassercent. «Dieser Sommer zeigt uns erneut, wie dringend wir umsteuern müssen.»