Tarifvertrag gekündigt

NGG will 6,5 Prozent mehr für Molkerei-Beschäftigte

In der Milchwirtschaft der Region werden die Tarifgehälter neu verhandelt. Die Beschäftigten reklamieren einen Teil der gestiegenen Erträge für sich.

Milch ist weiterhin ein begehrtes Lebensmittel. (Symbolbild) Foto: Sina Schuldt/dpa
Milch ist weiterhin ein begehrtes Lebensmittel. (Symbolbild)

Frankfurt/Stuttgart (dpa) - Die rund 2.000 Beschäftigten der Milchbetriebe in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sollen mehr Geld verdienen. Die Gewerkschaft NGG verlangt bei der anstehenden Tarifverhandlung ein Plus von 6,5 Prozent. Betroffen seien insbesondere die Hochwald Foods-Werke in Thalfang, Kaiserslautern, Hünfeld und Hungen sowie Immergut in Schlüchtern.

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Hintergrund sei die gute Ertragslage der Betriebe bei einem vergleichsweise hohen Milchpreis von 48 Cent pro Kilogramm Rohmilch. Die Beschäftigten erwarteten einen fairen Anteil am Erwirtschafteten, sagt der NGG-Landesbezirksvorsitzende Hakan Ulucay. Die entsprechenden Tarifverträge seien zum 30. Juni dieses Jahres gekündigt.