Schiffsverkehr

Niedrigwasser legt Fähre lahm – Frachter mit weniger Ladung

Im Rheintal nutzen viele Pendler auch Autofähren. Doch es regnet zu wenig - eine ist außer Betrieb. Das kann zu Umwegen zwingen. Auch die Frachtschifffahrt spürt die Folgen des Niedrigwassers.

Die niedrigen Pegelstände des Rheins ermöglichen wie hier bei Boppard nur noch wenig Ladung in Frachtschiffen. Foto: Sascha Ditscher/dpa
Die niedrigen Pegelstände des Rheins ermöglichen wie hier bei Boppard nur noch wenig Ladung in Frachtschiffen.

Niederheimbach/Lorch (dpa) - Gefallene Wasserstände bremsen die Rhein-Autofähre zwischen dem rheinland-pfälzischen Niederheimbach und dem hessischen Lorch aus. «Aufgrund von Niedrigwasser» sei sie gegenwärtig außer Betrieb, teilt das Unternehmen auf seiner Website mit. Zuvor hatten andere Medien darüber berichtet. 

Frachtschiffsführer auf dem Rhein laden schon seit längerem weniger, um nicht zu stranden. Laut Andreas Bartel vom Duisburger Hafen «Duisport» müssen deshalb für die gleiche Warenmenge mehr Schiffe eingesetzt werden: «Daher ist bei Niedrigwasser häufig sogar ein höheres Schiffsaufkommen auf dem Rhein zu beobachten als unter normalen Bedingungen.»

Wie entwickeln sich die Pegelstände? 

Laut Florian Krekel vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein in Bingen wird sich grundlegend erst wieder etwas ändern, wenn es zu ergiebigen Regenfällen wenigstens in großen Teilen des Einzugsgebietes des Flusses komme. Verlässliche Vorhersagen für die Wasserstände könnten nicht weiter blicken als die Wettervorhersagen, denn letztlich seien die Pegelstände nur eine Zusammenfassung der Niederschläge in einem Einzugsgebiet. 

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Impressum

Immerhin prognostiziert der Deutsche Wetterdienst teils auch etwas Regen für die kommenden Tage. Laut dem Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservice (Elwis) der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung könnte etwa der Pegelstand bei Kaub nahe dem Loreley-Felsen zunächst wieder etwas steigen - doch in der nächsten Woche auch wieder fallen.