Autobahn GmbH

Nördliche Salzbachtalbrücke bald in Grundzügen fertig

Herabfallende Betonbrocken, Brückensprengung, Baustelle: Wer oft auf der A66 durch Wiesbaden fahren muss, ist leidgeprüft. Doch nun lässt sich auch beim Bau einer zweiten Teilbrücke ein Ende absehen.

Ein Mitarbeiter der Autobahn GmbH steht in der Tunnelröhre. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild
Ein Mitarbeiter der Autobahn GmbH steht in der Tunnelröhre.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Der Bau des zweiten, nördlichen Teils der neuen Salzbachtalbrücke der A 66 in Wiesbaden soll laut der Autobahn GmbH am 11. Juni «in Grundzügen fertiggestellt» werden. An diesem Tag sei der fünfte und letzte sogenannte Verschub des gewaltigen Stahlhohlkastens der Konstruktion geplant: Er werde auf einer Strecke von rund 70 Metern weiter vorgeschoben, teilte ein Sprecher der Gesellschaft des Bundes am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mit.

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«Hinsichtlich der für Mitte 2025 kommunizierten Verkehrsfreigabe liegen wir voll im Zeitplan», ergänzte er. Die Kosten des insgesamt vierspurigen Gesamtprojektes mit zwei Teilbrücken über das Wiesbadener Salzbachtal beliefen sich auf 225 Millionen Euro. Der südliche Teil der neuen Querung der A 66 war bereits im Dezember 2023 eröffnet worden. Seitdem rollt der Verkehr hier in beiden Richtungen über je zwei verengte provisorische Fahrstreifen.

Die alte, rund 300 Meter lange Salzbachtalbrücke war im November 2021 gesprengt worden. Zuvor hatte das marode Bauwerk aus den Sechzigerjahren zur Sicherheit gesperrt werden müssen, nachdem Betonbrocken heruntergefallen waren. Die A 66 zwischen dem Rheingau und Frankfurt mit täglich rund 80.000 Fahrzeugen war damit unterbrochen. Das führte weithin zu großen Verkehrsbehinderungen.