Offene Fragen nach Sprengstoffverdacht an Grenzübergang
Über mehrere Stunden hinweg war die Autobahn 861 an der deutsch-schweizerischen Grenze wegen eines Sprengstoffverdachts gesperrt. Am Mittwochabend kam die Entwarnung. Diese Fragen sind noch offen.
Rheinfelden (dpa/lsw) - Nach dem Sprengstoffverdacht an der deutsch-schweizerischen Grenze bei Rheinfelden bleiben Fragen offen. Der Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn war am Mittwoch stundenlang gesperrt, nachdem Sprengstoffspürhunde bei der Kontrolle eines Autos mit deutscher Zulassung angeschlagen hatten. Am Abend gab die Polizei Entwarnung: Es seien keine gefährlichen Stoffe gefunden worden. Die Autobahn wurde wieder freigegeben.
Was genau den Alarm der Spürhunde auslöste, blieb unklar. Ebenso, was die Spezialkräfte der Bundespolizei konkret in dem Fahrzeug vorfanden. Die beiden Insassen des Autos wurden vorläufig festgenommen - ob sie inzwischen wieder auf freiem Fuß sind, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Medienberichte, wonach es sich bei den Männern um Vater und Sohn handelt und beide zur Fahndung ausgeschrieben gewesen sein sollen, bestätigte die Polizei nicht.
Der Grenzübergang liegt auf der Rheinfelder Brücke zwischen dem deutschen Rheinfelden (Baden) und dem Schweizer Rheinfelden und wird täglich von rund 30.000 Fahrzeugen genutzt. Die stundenlange Sperrung der A861 hatte auf beiden Seiten der Grenze zu kilometerlangen Staus geführt.