Glück im Unglück

Pferd zwingt Regionalbahn zum Anhalten

Kurzer Schreck am Morgen, dann Entwarnung: In Mittelhessen läuft ein Pferd auf die Gleise – der Zug hält rechtzeitig, das Tier trabt unversehrt davon.

Die Bundespolizei hat ein Verfahren gegen den Besitzer der Pferde eingeleitet. (Symbolbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Die Bundespolizei hat ein Verfahren gegen den Besitzer der Pferde eingeleitet. (Symbolbild)

Lahntal (dpa/lrs) - Ein weißes Pferd hat in Lahntal-Caldern im Kreis Marburg-Biedenkopf kurzerhand den Bahnverkehr gebremst. Die Regionalbahn 94 war am Dienstagmorgen gerade auf dem Weg von Buchenau nach Marburg, als der Lokführer das Tier neben den Gleisen entdeckte, wie die Polizei mitteilte. Als der Ausreißer plötzlich auf die Schienen zusteuerte, brachte der Lokführer den Zug sofort zum Stehen.

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Das Pferd überquerte die Gleise – und setzte seinen Ausflug fort. Wenig später habe der Besitzer es wohlbehalten zurück auf die Koppel gebracht. Mensch und Tier blieben unverletzt. Warum das Tier überhaupt unterwegs war, sei noch unklar. Die Bundespolizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein – und erinnert daran, dass Weiden gut gesichert und Tiere ausreichend versorgt sein müssen.