Verdächtiger Gegenstand im Zug

Polizei evakuiert ICE in Ulm - Das war der Grund

In Ulm müssen Reisende am Dienstagabend einen ICE verlassen, der dann von Spezialkräften untersucht wurde. Nun ist klar, was der Auslöser für den Einsatz war.

Wegen eines verdächtigen Gegenstands wurden Teile des Ulmer Hauptbahnhofs zeitweise gesperrt. (Symbolfoto) Foto: Stefan Puchner/dpa
Wegen eines verdächtigen Gegenstands wurden Teile des Ulmer Hauptbahnhofs zeitweise gesperrt. (Symbolfoto)

Ulm (dpa) - Nach der Evakuierung eines ICE im Ulmer Hauptbahnhof ist klar, was die Räumung des Zuges und die Sperrung von Teilen des Bahnhofs ausgelöst hat. Einem Sprecher der Bundespolizei zufolge war ein Benzinkanister der Grund für den Einsatz. Aus dem in einer Tasche verpackten Gegenstand seien Benzindämpfe ausgetreten. Eine Gefahr sei davon aber nicht ausgegangen, so der Sprecher. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Wie der Kanister in den Zug kam und wem er gehört, ist noch nicht klar. Das sei weiter Gegenstand der Ermittlungen, sagte der Sprecher. Auch wie viele Menschen in dem Zug saßen, ist noch nicht bekannt. 

Der Zug der Deutschen Bahn von München nach Hamburg war am Dienstag gegen 16.50 Uhr an Bahnsteig 1 im Ulmer Hauptbahnhof eingefahren. Der Bahnsteig und der ICE wurden von Einsatzkräften geräumt und abgesperrt. 

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Wenig später wurden auch die Bahnsteige 25A, 27 und 28 für den Zugverkehr gesperrt. Nachdem der Zug geräumt worden war, sei er aus dem Bahnhof hinausgefahren worden, so der Sprecher der Bundespolizei. Dort sei der Kanister von Spezialkräften untersucht worden. Der Hauptbahnhof wurde kurz nach 18.00 Uhr wieder für den Zugverkehr freigegeben.