Waldbrand

Polizei geht in Rodenbach von Brandstiftung aus

Der Waldbrand in Südosthessen ist unter Kontrolle, wenn auch nicht vollständig gelöscht. Inzwischen verdichten sich die Hinweise, dass der Brand absichtlich gelegt wurde.

Auf 55 Hektar brannte der Wald. (Archivbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Auf 55 Hektar brannte der Wald. (Archivbild)

Rodenbach/Bad Schwalbach (dpa/lhe) - Die Polizei geht davon aus, dass der Waldbrand im Main-Kinzig-Kreis absichtlich gelegt wurde. Die Kriminalpolizei führe die Ermittlungen weiterhin in alle Richtungen. «Nach dem derzeitigen Stand gehen die Ermittler allerdings von Brandstiftung aus», teilten die Beamten mit.

«Der oder die möglichen Brandverursacher könnten nach Einschätzung der Ermittler möglicherweise mit einem Fortbewegungsmittel unterwegs gewesen sein und dabei auch Taschen mitgeführt haben.»

Die Polizei setzt auf die Mithilfe der Bevölkerung: «Wer am Montag im Bereich der betroffenen Waldgebiete unterwegs war und verdächtige Personen, Fahrzeuge oder sonstige Auffälligkeiten beobachtet hat, wird dringend gebeten, diese Wahrnehmungen der Polizei mitzuteilen. Auch Beobachtungen, die zunächst unbedeutend erscheinen, können für die Ermittlungen von Bedeutung sein.»

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Auf rund 55 Hektar bei Rodenbach standen am Montag Bäume in Flammen. Rund 500 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht worden war, wurden am Dienstag weiter Glutnester bekämpft.