Waldbrand bei Hainburg: 2,5 Hektar Fläche zerstört
Feuerwehr und Polizei kämpfen stundenlang gegen die Flammen bei Hainburg. Was über den Einsatz und die Folgen bislang bekannt ist.
Hainburg/Hanau (dpa/lhe) - Bei einem Waldbrand westlich von Hainburg-Hainstadt sind nach Schätzung der Polizei rund 2,5 Hektar Wald zerstört worden. Das Feuer habe sich am Mittwochnachmittag zwischen der alten Fasanerie Hanau und der Landesstraße 3416 ausgebreitet, teilte das Polizeipräsidium Südosthessen mit. Auch am Tierpark Alte Fasanerie war die Feuerwehr im Einsatz, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern, wie es von der Stadt Hanau hieß.
Bereits bei der Anfahrt zu dem Waldbrand sei eine große Rauchsäule weithin sichtbar gewesen, hieß es von der Feuerwehr des Kreises Offenbach. Bis zu 200 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen, um die mehrere Meter hohen Flammen zu löschen. Eine besondere Herausforderung sei die Versorgung mit Löschwasser gewesen, dieses sei zunächst mit einem Pendelverkehr unter anderem mit Großtanklöschfahrzeugen gebracht worden.
Kontrolle in der Nacht
Wegen der Windverhältnisse kam es stellenweise zu Funkenflug. Erst gegen 1.00 Uhr war der Brand laut Polizeiangaben unter Kontrolle. Um eine Ausbreitung des Brandes in der Nacht zu verhindern, wurden Kreisregner - eine Art Sprinkleranlage - aufgestellt.
Am frühen Donnerstagmorgen rückten rund 150 Einsatzkräfte wieder an, um unter anderem Glutnester zu löschen. Zudem wurden weitere Kreisregner installiert. Für die Wasserversorgung wurden lange Leitungen zu einem Hydranten gelegt.
Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Ursache des Feuers ist laut Polizei bislang unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen um Hinweise.