Internationale Kriminalität

Polizei in Hessen und Interpol wollen enger zusammenarbeiten

Kriminalität macht nicht an Ländergrenzen halt. Daher ist für die Polizei der internationale Informationsaustausch wichtig. Dieser soll nun schneller und leichter werden.

Im Kampf gegen internationale Kriminalität rücken Hessen und Interpol enger zusammen (Symbolbild). Foto: Wallace Woon/EPA FILE/dpa
Im Kampf gegen internationale Kriminalität rücken Hessen und Interpol enger zusammen (Symbolbild).

Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessens Polizei und die internationale Polizeiorganisation Interpol wollen ihre Zusammenarbeit beim Austausch von Informationen intensivieren. «Darüber hinaus werden wir gegenseitige Schulungen, Fortbildungen, Abordnungen und Hospitationen für Polizeikräfte aus Hessen und von Interpol durchführen, um einen fortwährenden Wissenstransfer zu gewährleisten», kündigte Innenminister Roman Poseck (CDU) in Wiesbaden an. Dazu hätten die Organisationen eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet.

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Internationale Vernetzung sei für eine erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung unerlässlich, bekräftigte der Minister. «Insbesondere für Personenfahndungen, gestohlene Fahrzeuge, Reisedokumente und Kunstgegenstände sind internationale Datenbanken von größtem Wert.» Hessen und Interpol arbeiteten bereits über das Verbindungsbüro des Bundeskriminalamtes zusammen.

Gerade in kritischen Einsatzlagen und bei herausragenden Fällen komme es manchmal auch auf den schnellen persönlichen Kontakt an, ergänzte der Minister. «Beides können wir dank des stetigen inhaltlichen und persönlichen Austauschs künftig noch besser gewährleisten.»