Arbeitsunfall

Poseck: «Schreckliche Tragödie» in Lederfabrik

In einer Fabrik in Runkel in Mittelhessen kommen drei Männer ums Leben, zwei weitere werden lebensgefährlich verletzt. Hessens Innenminister Poseck zeigt sich tief betroffen.

Innenminister Roman Poseck besucht die Einsatzkräfte. Foto: Sascha Ditscher/dpa
Innenminister Roman Poseck besucht die Einsatzkräfte.

Runkel (dpa) - Nach dem Unglück in einer Lederfabrik und Pelzgerberei im mittelhessischen Runkel hat sich Innenminister Roman Poseck betroffen gezeigt. «Ich habe in meiner Amtszeit noch kein Ereignis mit drei Toten erlebt, das macht diese Situation ganz besonders traurig», sagte der CDU-Politiker am Abend am Unglücksort in Runkel. 

Poseck sprach von einer «schrecklichen Tragöde». Das Ereignis habe das Land Hessen erschüttert. Auch für die Rettungskräfte sei das ein «sehr herausfordernder Einsatz mit einer ungewissen Situation». Im Moment gingen die Behörden davon aus, dass es in der Grube der Gerberei zu einer Kohlenmonoxidvergiftung gekommen sei, die zum Tod der Arbeiter geführt habe. 

«Natürlich ist ein solcher Einsatz auch für die Feuerwehr mit Gefahren verbunden», betonte Poseck. Glücklicherweise sei es aber nicht zu Schäden bei den Einsatzkräften gekommen. Innerhalb kürzester Zeit sei eine Schleuse zur Dekontamination aufgebaut worden. 

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«Dieser Einsatz hat eine Dimension, die weit über Limburg und den Landkreis Limburg-Weilburg hinausreicht», resümiert der Innenminister.