Positive Zwischenbilanz zu Frankfurter Fanfesten
Mehr als die Hälfte der EM-Spiele ist bereits gespielt. Die Fans in Frankfurt feiern fröhlich und ausgelassen. Für den restlichen Verlauf hat der Oberbürgermeister einen klaren Wunsch.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Friedlich, fröhlich, ausgelassen: Die Stadt Frankfurt zieht eine positive Zwischenbilanz zu den Fan-Festen der Fußball-Europameisterschaft. Demnach kamen bis einschließlich Sonntag mehr als 475.000 Menschen auf die Fanzone entlang des Mainufers. Pro Tag seien es im Schnitt 47.000 Besucherinnen und Besucher gewesen. Auf dem rund 1,4 Kilometern Gelände werden alle Spiele übertragen - auf zehn Leinwänden und einem schwimmenden «Big Screen».
«Ausgelassenes und friedliches Fußballfest»
«Die Stimmung in der Fanzone Mainufer ist sehr gut, die Fans feiern bisher ein sehr ausgelassenes und friedliches Fußballfest», hieß es. Lediglich am vergangenen Freitag sei das Gelände aufgrund eines starken Unwetters kurzfristig geräumt und gesperrt worden.
Im Frankfurter Stadion werden insgesamt fünf EM-Partien ausgetragen, drei sind schon gespielt worden, darunter auch die Partie Deutschland gegen Schweiz (1:1) am Sonntag. Schon zwei Stunden vor dem Anpfiff war die Kapazitätsgrenze der Fanzone am Mainufer erreicht worden. Zuvor hatten Deutsche und Schweizer in der Innenstadt friedlich gefeiert. Auf dem Programm stehen nun noch die Partie Slowakei gegen Rumänien am 26. Juni um 18.00 Uhr (Gruppe E) sowie ein Achtelfinale am 1. Juli (21.00 Uhr).
Der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) hatte am Rande eines Treffens mit freiwilligen EM-Helfern am Sonntag eine positive Zwischenbilanz gezogen. «Es ist einfach ein großes Fest», sagte Josef. Es sei toll, einfach mal Leichtigkeit genießen zu dürfen und Spaß zu haben in einer Zeit, die ansonsten schwer sei. Das Wichtigste sei, dass es weiter so friedlich bleibe wie bisher.
«Wir haben jetzt Tag zehn der Europameisterschaft und es ist wie erhofft ruhig geblieben», sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Sonntag bei dem Termin. Sie bedankte sich bei den Sicherheitskräften von Ordnungsämtern, Polizei und weiteren Behörden, die mit viel Mehrarbeit dafür sorgten, dass es eine sichere und friedliche EM sei.