Missverständnis

Rettungseinsatz mit Booten und Drohne wegen Hund ausgelöst

Ein Passant hört die Hilferufe einer Frau und wählen den Notruf. Doch die Frau selbst ist gar nicht in Gefahr.

Zahlreiche Einsatzkräfte rücken wegen einer vermeintlichen hilflosen Person aus. (Symbolbild) Foto: Matthias Balk/dpa
Zahlreiche Einsatzkräfte rücken wegen einer vermeintlichen hilflosen Person aus. (Symbolbild)

Tübingen (dpa/lsw) - Eine Frau hat versucht ihren Hund aus dem Neckar in Tübingen zu retten und dabei unfreiwillig einen großen Einsatz mit Rettungsbooten und einer Drohne ausgelöst. Ein Passant hörte die Hilferufe der Frau und wählte am Montag den Notruf, wie die Polizei mitteilte. Er habe sie aber nicht gesehen und sei von einem Notfall ausgegangen. Daraufhin starteten Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Polizei den Neckar und einen Baggersee abzusuchen. 

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Gleichzeitig war auch eine andere Passantin auf die Hilferufe aufmerksam geworden. Sie half der Frau bei der Rettung ihres Hundes aus dem Wasser. Das Tier habe es alleine nicht mehr zurück an das Ufer geschafft, hieß es. Später sei die Passantin auf die Rettungskräfte gestoßen und habe die Situation aufgeklärt.