Rumänischer Präsident mit Menschenrechtspreis geehrt
Frankfurt/Main (dpa) - Der rumänische Präsident Klaus Iohannis ist für seinen Einsatz für Minderheitenrechte mit dem Franz-Werfel-Menschenrechtspreis des Zentrums gegen Vertreibungen ausgezeichnet worden. Der 63-Jährige erhielt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung am Sonntag vor rund 500 Gästen in der Frankfurter Paulskirche.
Die Laudatio auf den Preisträger hielt der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker. «Iohannis gehört für mich zu jenen aus Mitteleuropa kommenden Staatsmännern, die über ihre Zeit hinaus wirken werden, weil er sich gerade für die Rechte von Minderheiten immer wieder prominent stark macht», sagte Juncker einer Mitteilung zufolge. «Er ist ein würdiger Preisträger.»
Die nach dem Schriftsteller Franz Werfel (18901945) benannte Auszeichnung wird von der Stiftung mit Sitz im hessischen Wiesbaden alle zwei Jahre verliehen. Zu den früheren Preisträgern gehörten unter anderen der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck und Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller («Atemschaukel»). Iohannis ist der elfte Preisträger.