Vater unter Verdacht

Säugling schwer verletzt – Vater sitzt in Untersuchungshaft

Ein Baby wird schwer verletzt per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen richten sich gegen den Vater – er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen der Polizei richten sich nun gegen den Vater des Säuglings (Symbolbild) Foto: Lino Mirgeler/dpa
Die Ermittlungen der Polizei richten sich nun gegen den Vater des Säuglings (Symbolbild)

Mühlheim (dpa/lhe) - Nachdem ein Säugling schwer verletzt wurde, wird gegen den Vater des Babys wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Der 35-Jährige sitzt in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidiums Südosthessen gemeinsam mitteilten.

«Bei der ärztlichen Untersuchung des wenige Monate alten Säuglings, der mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht wurde, konnten erhebliche Verletzungen festgestellt werden, die mutmaßlich auf eine körperliche Gewalteinwirkung hindeuten», hieß es. Das Kind, das am vergangenen Donnerstag ins Krankenhaus geflogen wurde, werde weiterhin intensivmedizinisch behandelt.

«Im Verlauf der bisherigen Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht gegen den 35-jährigen Kindsvater», teilte die Behörden mit. Er sei in seiner Wohnung in Mühlheim am Mittwoch festgenommen worden. Laut den Angaben wurde er einem Haftrichter vorgeführt, dieser erließ einen Haftbefehl und ordnete Untersuchungshaft an.

Immer top informiert mit dem WNOZ-WhatsApp-Kanal!

Breaking News, spannende Hintergründe und Newsletter: Mit unserem WhatsApp-Kanal bleiben Sie stets über Weinheim, den Odenwald und die Metropolregion informiert.

Impressum