Neubau

Lückenschluss der südlichen Salzbachtalbrücke komplett

Ein Teil des südlichen Brückenbauwerks der neuen Salzbachtalbrücke wird über das Tal geschoben. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Ein Teil des südlichen Brückenbauwerks der neuen Salzbachtalbrücke wird über das Tal geschoben.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Der Neubau der Salzbachtalbrücke der Autobahn 66 in Wiesbaden kommt nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes schneller voran an geplant. Am Dienstag wurde beim südlichen Brückenteil der vierte und damit letzte Abschnitt über das Tal geschoben - rund einen Monat früher als ursprünglich vorgesehen. Für die Verkehrsteilnehmenden im Rhein-Main-Gebiet rückten damit deutliche Verkehrserleichterungen in Sichtweite, teilte die Autobahn GmbH mit. Es werde weiter mit Nachdruck daran gearbeitet, dass zum Jahresende 2023 die neue südliche Brückenhälfte befahren werden kann.

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«Wir sind auf Kurs. Ursprünglich war der heutige Verschub für Ende April vorgesehen», erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Autobahn GmbH, Stephan Krenz. Der vierte Brückenabschnitt, der am Dienstag über das Tal geschoben wurde, hat den Angaben zufolge eine Masse von rund 500 Tonnen. Das Stahlteil wurde vom Rande des Tals aus mit einer Geschwindigkeit von zehn Metern pro Stunde vorgeschoben. Nun ist die gesamte rund 300 Meter große Lücke über dem Salzbachtal geschlossen.

Wenn die Arbeiten weiterhin nach Plan laufen, soll die Südbrücke Richtung Frankfurt ab Ende des Jahres mit zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung befahrbar sein. Im Anschluss soll dann die Nordbrücke in Richtung Rüdesheim gebaut werden. Der gesamte Ersatzneubau soll nach Angaben der Autobahn GmbH bis Mitte 2025 umgesetzt werden.

Die Salzbachtalbrücke war am 6. November 2021 gesprengt worden. Zuvor musste das marode Bauwerk aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Der Bund investiert rund 150 Millionen Euro in den Ersatzneubau.