Rettungseinsatz

Schülerin versprüht Pfefferspray - acht Verletzte

Eine Schülerin hat in einer Schule in Limburg mit Pfefferspray einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Mit einem Großaufgebot war der Rettungsdienst in einer Schule in Limburg im Einsatz. Eine minderjährige Schülerin hatte dort Pfefferspray gesprüht und mehrere Mitschüler und eine Lehrerin verletzt. (Symbolbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Mit einem Großaufgebot war der Rettungsdienst in einer Schule in Limburg im Einsatz. Eine minderjährige Schülerin hatte dort Pfefferspray gesprüht und mehrere Mitschüler und eine Lehrerin verletzt. (Symbolbild)

Limburg (dpa/lhe) - Weil eine Schülerin im Klassenraum mit einem Pfefferspray gesprüht hatte, ist es in einer Schule in Limburg (Limburg-Weilburg) zu einem größeren Rettungseinsatz gekommen. Sieben Schüler und eine Lehrerin wurden durch den Sprühnebel verletzt, wie die Polizei mitteilte. Sie wurden deshalb in Krankenhäusern behandelt.

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Zuerst sei von 20 Betroffenen die Rede gewesen. Daher sei zunächst eine Vielzahl an Rettungskräften in der Schule im Einsatz gewesen, wie es hieß. Die minderjährige Schülerin wurde ihren Eltern übergeben, die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Ermittelt werde derzeit auch noch, warum das Mädchen im Klassenraum sprühte. Ob die Klasse zu dem Zeitpunkt im Unterricht war, war zunächst unklar.

Das Pfefferspray sei ein sogenanntes Tierabwehrspray gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Ein solches mitzuführen sei nicht verboten.