Kriminalität

Staatsanwaltschaft klagt mutmaßlichen Heroin-Schmuggler an

Neben Heroin-Transporten geht es auch um mutmaßliche Kokain-Deals im Wert von etwa einer Million Euro. Was der Frankfurter Staatsanwaltschaft jetzt vorliegt.

Die Große Strafkammer des Landgerichts Frankfurt wird nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden. (Archivbild) Foto: Arne Dedert/dpa
Die Große Strafkammer des Landgerichts Frankfurt wird nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden. (Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen 45-Jährigen wegen des Verdachts auf Drogenschmuggel und Handel mit Betäubungsmittel erhoben. Dem Mann wird vorgeworfen, von August 2020 bis Januar 2021 als Angehöriger einer internationalen kriminellen Organisation den Transport von 830 Kilogramm Heroin im Wert von etwa elf Millionen Euro von der Türkei über Frankfurt in die Niederlande beauftragt zu haben. 

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Zudem soll er mit weiteren Angehörigen der Organisation 
Verkaufsverhandlungen über 30 Kilo Kokain im Wert von etwa einer Million Euro geführt haben. Zudem wird den Angaben zufolge gegen einen weiteren Mann ermittelt, der für die Transporte zuständig gewesen sein soll.