Kriminalität

Streit unter Nachbarn mit Messer und Schreckschusswaffe

Nachbarstreit in Frankfurt: Zwei Männer bedrohen sich, die Polizei greift ein. Es muss sogar eine Straße gesperrt werden.

Streifen der Frankfurter Polizei sperrten die vielbefahrene Ludwig-Landmann-Straße (Symbolbild). Foto: Soeren Stache/dpa
Streifen der Frankfurter Polizei sperrten die vielbefahrene Ludwig-Landmann-Straße (Symbolbild).

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Ein Nachbarschaftsstreit hat in Frankfurt einen Polizeieinsatz mit Straßensperre ausgelöst. Polizeiangaben zufolge trafen die Streitenden, ein 65-Jähriger und ein 29-Jähriger, auf der Straße aufeinander und bedrohten sich mit einem Messer und einer Schreckschusswaffe. Der 65-Jährige floh daraufhin in seine Wohnung und wählte den Notruf. 

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Bei der Suche nach dem 29-Jährigen sperrte die Polizei am Sonntagabend zeitweise die normalerweise stark befahrene Ludwig-Landmann-Straße. Die Beamten konnten den Mann in der Nähe festnehmen. In der Wohnung des 29-Jährigen wurde eine Schreckschusswaffe sichergestellt, in der Wohnung des 65-Jährigen ein Messer. 

Den Männern wurde ein Kontakt- und Annäherungsverbot ausgesprochen. Die genauen Details des Streites werden nun ermittelt, wie die Polizei mitteilt. Auch, ob es zu einer Körperverletzung kam oder es bei gegenseitiger Bedrohung blieb, müsse noch geklärt werden.