Tarifeinigung

Tarifabschluss beim Baukonzern Hochtief

Dem Baukonzern Hochtief geht es gut, die Auftragsbücher sind voll. Von der positiven Lage der Firma sollen die Beschäftigten profitieren.

Hinter einem Logo des Baukonzerns Hochtief steigt ein Arbeiter auf einer Baustelle eine Leiter herunter. (Foto Archiv) Foto: Martin Gerten/dpa
Hinter einem Logo des Baukonzerns Hochtief steigt ein Arbeiter auf einer Baustelle eine Leiter herunter. (Foto Archiv)

Essen (dpa/lnw) - Beim Baukonzern Hochtief bekommen rund 2500 Beschäftigte, die in der Essener Konzernzentrale und in deutschen Niederlassungen arbeiten, dank eines Tarifabschlusses mehr Geld. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) teilte in Frankfurt am Main mit, dass die Beschäftigten im September eine steuerfreie Inflationsausgleichsprämie von 1750 Euro bekommen. Im Januar 2025 sollen die Löhne um 275 Euro steigen und die Gehälter um 255 Euro. Im Juni 2025 sollen die Entgelte um 4,2 Prozent und im Juni 2026 um 3,9 Prozent steigen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte den Tarifabschluss.

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IG Bau-Vize Nicole Simons sprach von einem sehr guten Verhandlungsergebnis, die Beschäftigten bekämen «eine ordentliche Schippe beim Lohn und Gehalt obendrauf». Hochtief hat volle Auftragsbücher, Umsatz und Gewinn zogen im vergangenen Jahr an. Die Essener Firma gehört mehrheitlich dem spanischen Baukonzern ACS. Deutlich mehr als 90 Prozent seines Geschäfts macht Hochtief im Ausland.