Tarifkonflikt

Tarifstreit im privaten Busgewerbe vor Lösung

Eine Anzeigetafel in der Innenstadt weist auf den Ausfall zahlreicher Busse hin. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archiv
Eine Anzeigetafel in der Innenstadt weist auf den Ausfall zahlreicher Busse hin.

Offenbach (dpa/lhe) - Im Tarifkonflikt um die privaten Busbetriebe in Hessen sind weitere Streiks der Fahrer zunächst vom Tisch. Die Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi haben sich am Dienstag auf einen Schlichtungsvorschlag geeinigt, wie sie gemeinsam mitteilten. Details wurden zunächst nicht genannt und sollen erst nach positiven Entscheidungen der zuständigen Gremien am kommenden Freitag (7. Juni) veröffentlicht werden.

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Der Vorschlag enthält laut der Mitteilung Kompromisse zu den Themen Entgelt, Inflationsausgleich, Zuschläge, Pausenregelungen und betriebliche Altersvorsorge. Verdi hatte für die rund 6000 Beschäftigten zwei Gehaltssteigerungen um jeweils 8,5 Prozent, 3000 Euro Inflationsausgleich und bezahlte Pausen verlangt.

Die Gewerkschaft hatte in dem Konflikt die Fahrerinnen und Fahrer an fünf Werktagen zu Warnstreiks aufgerufen. In der Folge waren etliche Busverbindungen in Frankfurt, in kleineren Städten und auf dem Land ausgefallen. Ausgenommen waren jeweils die Busse in Kassel, Darmstadt und Wiesbaden, für deren Fahrer andere Tarifverträge gelten.