Tarifkonflikt

Tarifstreit im privaten Busgewerbe gelöst: Streiks vom Tisch

Fahrgäste in Hessen können aufatmen. Der Tarifkonflikt im privaten Busgewerbe ist beendet.

Menschen stehen an einer Bushaltestelle in Frankfurt am Main. Die Beschäftigten privater Busbetriebe in Hessen bekommen mehr Geld. Foto: Boris Roessler/dpa
Menschen stehen an einer Bushaltestelle in Frankfurt am Main. Die Beschäftigten privater Busbetriebe in Hessen bekommen mehr Geld.

Offenbach (dpa/lhe) - Die Beschäftigten privater Busbetriebe in Hessen bekommen mehr Geld. Die zuständigen Gremien der Gewerkschaft Verdi und der Arbeitgeber stimmten einem Schlichtungsvorschlag zu, wie beide Seiten am Freitag auf Anfrage mitteilten. Weitere Streiks sind damit vom Tisch. Verdi zufolge bekommen die Beschäftigten insgesamt 3000 Euro Inflationsausgleichsprämie in drei Schritten ab Juli. Die Gehälter steigen um fünf Prozent zum Jahresanfang 2025 und um weitere fünf Prozent jeweils zum Anfang der beiden folgenden Jahre. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis 31. März 2027.

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Verdi hatte für die rund 6000 Beschäftigten zwei Gehaltssteigerungen um jeweils 8,5 Prozent, 3000 Euro Inflationsausgleich und bezahlte Pausen verlangt. Die Gewerkschaft hatte in dem Konflikt die Fahrerinnen und Fahrer an fünf Werktagen zu Warnstreiks aufgerufen. In der Folge waren etliche Busverbindungen in Frankfurt, in kleineren Städten und auf dem Land ausgefallen. Ausgenommen waren jeweils die Busse in Kassel, Darmstadt und Wiesbaden, für deren Fahrer andere Tarifverträge gelten.