Statistik

Umsätze im Einzelhandel real um gut fünf Prozent gesunken

Angesichts der Inflation sparten Verbraucher in Hessen im vergangenen Jahr am Konsum. Das bescherte dem Einzelhandel einen Umsatzdämpfer.

Ein Mann geht mit Einkaufstüten auf der «Zeil» in Frankfurt. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild
Ein Mann geht mit Einkaufstüten auf der «Zeil» in Frankfurt.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Teuerung hat den Konsum in Hessen gebremst und die preisbereinigten Umsätze im vergangenen Jahr schrumpfen lassen. Wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte, lagen die Erlöse real um 5,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

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Vor allem im nicht-stationären Einzelhandel, also etwa an Verkaufsständen und auf Märkten, gaben die Verbraucherinnen und Verbraucher weniger aus: Hier schrumpften die Umsätze um 11,6 Prozent. Unter diese Kategorie fallen auch Unternehmen, die überwiegend mit Internet- und Versandhandel Umsätze erwirtschaften. Zu diesem Handelsbereich wurden aber keine detaillierten Daten veröffentlicht.

Auch an Haushaltsgeräten und Textilien sowie am Heimwerker- und Einrichtungsbedarf sparten die Verbraucher deutlich. Hier sanken die realen Erlöse um 11,3 Prozent. Im Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln sowie Getränken und Tabakwaren belief sich das reale Minus auf 5,8 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten in der Branche nahm um 0,2 Prozent zu.