Prozess

Umsturz geplant: Staatsschutzkammer will Urteil verkünden

Ein 27-Jähriger soll Waffen und Munition gesammelt haben, um damit Menschen verschiedener Bevölkerungsgruppen zu töten. Polizisten fanden unter anderem Maschinengewehre und Bomben.

In dem Prozess der Staatsschutzkammer gegen einen 27-Jährigen, der einen gewalttätigen Umsturz in Deutschland geplant haben soll, wird für den Freitag das Urteil erwartet. (Archivbild) Foto: Helmut Fricke/dpa
In dem Prozess der Staatsschutzkammer gegen einen 27-Jährigen, der einen gewalttätigen Umsturz in Deutschland geplant haben soll, wird für den Freitag das Urteil erwartet. (Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa) - In dem Prozess der Staatsschutzkammer gegen einen 27-Jährigen, der einen gewalttätigen Umsturz in Deutschland geplant haben soll, wird am Freitag (10.00 Uhr) das Urteil erwartet. Dem Mann wird im Landgericht Frankfurt neben zahlreichen Sprengstoff- und Waffendelikten die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zur Last gelegt. Er soll aus rechtsradikalen Motiven beabsichtigt haben, die demokratische Grundordnung in Deutschland mit Waffengewalt zu beseitigen und unter anderem Muslime, Juden und Grünen-Politiker zu töten.

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Der Mann war im April vergangenen Jahres festgenommen worden. Im Rahmen der Ermittlungen wurden mehrere Waffen- und Munitionslager im Rhein-Main-Gebiet gefunden, die er angelegt haben soll. Dort waren unter anderem Flieger- und Splitterbomben sowie Maschinengewehre und Sprengkörper gehortet.