Mehr als zehn Kilometer Stau nach Unfall auf A3
Ein Lkw prallt ungebremst in eine Baustellenabsicherung – die Folge: zwei Verletzte, eine lange Sperrung und hoher Schaden. Was die Polizei zum Unfallhergang sagt.
Wiesbaden (dpa/lhe) - Nach einem Unfall an einer Baustelle mit zwei Verletzten ist auf der A3 bei Wiesbaden in Richtung Würzburg ein langer Stau entstanden. Die Strecke war für mehr als drei Stunden gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Am frühen Morgen staute es sich bereits auf zehn Kilometern.
Ein Lkw war zuvor in eine Absperrung der Autobahnmeisterei geprallt. In der Nacht sollten auf der A3 Markierungsarbeiten stattfinden, hieß es. Dafür habe die Autobahnmeisterei die beiden rechten Fahrstreifen gesperrt, nur der linke Fahrstreifen blieb frei für den Verkehr. Der 51-jährige Lkw-Fahrer habe zu spät auf die Sperrung reagiert und sei ungebremst in einen zur Absicherung abgestellten Anhänger der Autobahnmeisterei gekracht.
Der Lkw-Fahrer und sein 40-jähriger Beifahrer konnten sich selbstständig aus dem deformierten Führerhaus befreien, hieß es. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund eine halbe Million Euro. Die beiden Lkw-Insassen seien vorsorglich mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.