Rauschgift

Verdacht auf Drogenhandel: Vier Menschen in Hessen verhaftet

Spezialeinheiten verhaften bei einer Durchsuchungsaktion an mehreren Orten in Hessen vier Menschen. Sie sollen Kokain nach Deutschland gebracht haben.

Mehrere Objekte wurden von den Ermittlern in Hessen durchsucht. (Symbolbild) Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Mehrere Objekte wurden von den Ermittlern in Hessen durchsucht. (Symbolbild)

Gießen/München (dpa/lhe) - Ermittler haben bei einer Durchsuchungsaktion in Hessen vier Menschen wegen des Verdachts auf Drogenhandel verhaftet. Laut der Staatsanwaltschaft Gießen und der Polizei durchsuchten die Einsatzkräfte acht Objekte im Wetteraukreis, im Landkreis Offenbach sowie in Hanau. Beteiligt waren demnach auch Spezialeinheiten sowie die Hessische Polizei. Die Durchsuchungen fanden bereits am Donnerstagmorgen statt. 

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Dabei stellten die Beamten unter anderem geringe Mengen Betäubungsmittel und einen fünfstelligen Bargeldbetrag und Kommunikationsmittel sicher. Die vier Beschuldigten zwischen 24 und 62 Jahren sind nun in hessischen Justizvollzugsanstalten. 

Der eigentliche Grund für die Durchsuchung und die vier Haftbefehle: Anfang Juli waren etwa sechs Tonnen Heiz-Pellets aus Kolumbien im Wetteraukreis sichergestellt worden. In diesen seien rund 45 Kilogramm reines Kokain gelöst gewesen. Den vier Männern wird vorgeworfen, am Transport der Pellets nach Deutschland beteiligt gewesen zu sein.