Schutzzone vorbereitet

Verdacht auf Geflügelpest - Rund 19.000 Masthähnchen getötet

In einem Betrieb sterben auffällig viele Tiere. Das Veterinäramt ordnet die Tötung von Geflügel an - Schutz vor Ausbreitung habe oberste Priorität.

Bereits 2022 war es in einem benachbarten Betrieb in Utphe zu einem Ausbruch der Geflügelpest gekommen. (Symbolbild) Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa
Bereits 2022 war es in einem benachbarten Betrieb in Utphe zu einem Ausbruch der Geflügelpest gekommen. (Symbolbild)

Hungen (dpa/lhe) - In einem Geflügelbetrieb in Hungen (Mittelhessen) besteht der Kreisverwaltung Gießen zufolge der Verdacht auf Ausbruch der Geflügelpest. Untersuchungen des Landesbetriebs Hessisches Landeslabor hätten am Sonntag den Erreger H5 nachgewiesen, teilte die Verwaltung mit. Die Proben würden nun vom Friedrich-Loeffler-Institut untersucht. «Das Veterinäramt des Landkreises Gießen musste die Tötung von rund 19.000 Masthähnchen des Betriebs anordnen.»

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Das Veterinäramt bereite eine Schutzzone mit drei Kilometern Radius sowie eine Überwachungszone mit zehn Kilometern Radius rund um den Betrieb im Stadtteil Utphe vor. «Damit sind Beschränkungen für das Verbringen von Geflügel und Geflügelprodukten sowie die Pflicht zur Aufstallung verbunden.» Betroffen seien auch Teile des Wetteraukreises.