VfB hofft auf großen Schritt in Rom - Sorgen um Stiller
Der VfB Stuttgart verpasst den dritten Sieg in Serie und dadurch auch den Sprung auf den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga. Für das Europapokalspiel in Rom ist Angelo Stiller fraglich.
Stuttgart (dpa) - Sportvorstand Fabian Wohlgemuth vom VfB Stuttgart hofft nach dem «etwas kleineren Schritt» beim 1:1 gegen den 1. FC Union Berlin in der Fußball-Bundesliga auf einen etwas größeren im bevorstehenden Europa-League-Spiel bei der AS Rom. «Wir wollen ja in allen Wettbewerben große Schritte machen», sagte Wohlgemuth. «Das Schöne ist ja, dass noch keine Tür versperrt ist.»
In der Liga verpasste der VfB nach zuletzt zwei Siegen den vorübergehenden Sprung auf den dritten Tabellenplatz. Trainer Sebastian Hoeneß gab zu, dass er sich ärgere. Doch schon am Donnerstag könnten ihn seine Schützlinge wieder aufheitern. In der italienischen Hauptstadt werden sie von 4.000 Anhängern unterstützt.
Besonderer Ansporn
«Wir wollen natürlich auch in Europa das Maximale rausholen», sagte Wohlgemuth und verwies angesichts der Chance auf den direkten Einzug ins Achtelfinale auf einen besonderen Ansporn: «Eine Motivation bleibt natürlich, dass zwei freie Wochen auf uns zukommen würden.» Dazu müssten die derzeit in der Europa League auf dem neunten Platz liegenden Stuttgarter mindestens einen Rang nach oben klettern. Ansonsten müssten sie in die Playoffs.
Fraglich ist nach dem Union-Spiel Angelo Stiller. Der Nationalspieler musste mit Ablauf der regulären Spielzeit angeschlagen vom Feld. Eine Diagnose war nach Angaben von Hoeneß unmittelbar nach Spielende nicht möglich.