Vogelsbergkreis führt bei privaten Auto-Zulassungen
Bei der Autodichte liegen in Hessen eher ländlich geprägte Kreise vorn - die Metropole Frankfurt ist Schlusslicht. Wie steht es um die Autoliebe der Hessinnen und Hessen im bundesweiten Vergleich?
Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Autodichte hat in Hessen weiter zugenommen und liegt nach wie vor über dem bundesweiten Durchschnitt. Zum Jahresbeginn waren je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Hessen durchschnittlich 624 Pkw angemeldet, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte. Das sind den Angaben zufolge zwei Fahrzeuge mehr als im Vorjahr.
Im Bundesvergleich wies Hessen die fünfthöchste Autodichte unter den 16 Bundesländern auf, wie das Landesamt ergänzte. Bei einem vergleichenden Blick auf die hessischen Kreise und Städte müsse bedacht werden, dass behördlich oder gewerblich gemeldete Fahrzeuge die Ergebnisse verzerren. In Wiesbaden beispielsweise seien Flotten von größeren Autovermietern sowie von Behörden zugelassen.
Vogelsbergkreis bei Autodichte vorn - Frankfurt hinten
Die höchste Dichte privat zugelassener Pkw je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Hessen hatte laut Statistik der Vogelsbergkreis mit 686, gefolgt vom Landkreis Waldeck-Frankenberg und dem Schwalm-Eder-Kreis mit jeweils 647. Die niedrigste Dichte verzeichnete Frankfurt mit 326 privat zugelassenen Autos je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner.
Die Liebe zum Auto ist auch deutschlandweit ungebrochen: Noch nie waren so viele Pkw zugelassen wie zum Beginn des laufenden Jahres. Ihre Zahl stieg binnen eines Jahres um rund 150.000 auf 49,5 Millionen Stück. Daraus ergibt sich nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes eine Rekord-Fahrzeugdichte von 593 Autos pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Das waren noch einmal drei Autos mehr als ein Jahr zuvor.