Tarifkonflikt

Warnstreiks auch in Klinik und Betriebshof

Nicht nur am Frankfurter Flughafen herrscht heute weitgehend Stillstand. In einigen Städten hat Verdi zu weiteren Warnstreiks aufgerufen.

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen gehen in Hessen weiter. Neben dem Frankfurter Flughafen sind am Montag in einigen Städten in Hessen auch die Straßenreinigung sowie Entsorgungsbetriebe betroffen. (Archivbild) Foto: Christophe Gateau/dpa
Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen gehen in Hessen weiter. Neben dem Frankfurter Flughafen sind am Montag in einigen Städten in Hessen auch die Straßenreinigung sowie Entsorgungsbetriebe betroffen. (Archivbild)

Bad Homburg/Hanau (dpa/lhe) - Neben dem ganztägigen Ausstand am Frankfurter Flughafen sind heute auch bei manchen kommunalen Betrieben Warnstreiks geplant. Die Gewerkschaft Verdi hat beispielsweise im Klinikum Höchst, im Betriebshof Bad Homburg und in der Technischen Verwaltung Hanau zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. 

In der gesamten Woche würden die Warnstreiks «zum Teil erheblich ausgeweitet». Deren Dauer variiert laut Verdi «von einem bis zu mehreren Tagen quer durch alle Branchen». Am Dienstag soll es eine Demonstration in Frankfurt und am Mittwoch eine Kundgebung in Kassel geben. Hintergrund ist der Tarifstreit des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen. 

Verdi fordert auch drei zusätzliche freie Tage 

Die Tarifverhandlungen werden Mitte März in Potsdam fortgesetzt. Verdi fordert eine Tariferhöhung im Volumen von acht Prozent, mindestens aber 350 Euro mehr monatlich, und höhere Zuschläge für die Arbeit zu belastenden und ungünstigen Zeiten. 

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 200 Euro monatlich angehoben werden. Außerdem verlangt die Gewerkschaft drei zusätzliche freie Tage. Die Arbeitgeber hatten die Forderungen als nicht finanzierbar zurückgewiesen.