Geschäfte und Versandhandel

Warnstreiks im Handel - diese Städte im Land sind betroffen

Viele Menschen nutzen den Brückentag für Einkaufsbummel in den Innenstädten. Doch Warnstreiks in Teilen des Südwestens könnten den Einkaufsspaß einschränken. Welche Unternehmen betroffen sind.

Die Gewerkschaft Verdi ruft zu Warnstreiks im Einzel- und Versandhandel in mehreren Städten im Südwesten auf. (Archivbild) Foto: Hannes P Albert/dpa
Die Gewerkschaft Verdi ruft zu Warnstreiks im Einzel- und Versandhandel in mehreren Städten im Südwesten auf. (Archivbild)

Stuttgart (dpa/lsw) - Verbraucher müssen sich in Teilen des Südwestens am Freitag auf Einschränkungen im Einzelhandel einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks im Einzel- und Versandhandel in Stuttgart, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Reutlingen, Tübingen, Göppingen, Sindelfingen, Böblingen, Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen und Esslingen aufgerufen, wie es in einer Mitteilung hieß. Betroffen sind demnach unter anderem die Unternehmen Kaufland, H&M, Ikea, Obi, Primark und Zara. 

In den laufenden Tarifverhandlungen im Handel hat die Gewerkschaft Verdi bundesweit zu den ersten Warnstreiks aufgerufen. Am Freitag sollen bundesweit Betriebe bestreikt werden, sagte Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer. In Stuttgart, Frankfurt am Main, Hamburg Dortmund finden zudem Streikkundgebungen statt. 

In Hamburg und Nordrhein-Westfalen hatte die Arbeitgeberseite in dieser Woche erste Tarifangebote für den Einzelhandel vorgelegt. Die Gewerkschaft wies sie zurück. Zimmer sprach von «vergifteten Angeboten», die nicht einmal die Inflation ausgleichen würden. Die Arbeitgeber bieten ab November eine Erhöhung um zwei Prozent und ab August 2027 eine weitere um 1,5 Prozent. Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens 225 Euro.

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