Unterschätze Gefahr

Warnung vor Baden in Flüssen und aktiven Baggerseen

Bei Badeunfällen bei Biblis kommen drei Männer ums Leben. Was raten Behörden?

Beim Baden in Flüssen besteht Lebensgefahr. (Archivbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Beim Baden in Flüssen besteht Lebensgefahr. (Archivbild)

Wiesbaden/Biblis (dpa/lhe) - Behörden warnen angesichts der anhaltenden Hitze vor dem Baden in Flüssen und aktiven Baggerseen. Erst am vergangenen Wochenende hatten zwei tragische Badeunfälle bei Biblis, bei denen drei Männer ums Leben kamen, die Risiken verdeutlicht. Gefährliche Strömungen, Schifffahrt, aber auch Verunreinigungen durch Fäkalkeime - aus einer ganzen Reihe von Gründen rät das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie «generell vom Baden in Flüssen ab», wie eine Sprecherin betonte.

Das Regierungspräsidium (RP) Gießen hatte erst Ende Mai eindringlich vor den Risiken beim Schwimmen in Flüssen, Stau- und Baggerseen gewarnt. Die Behörde erklärte, gebadet werden sollte in Freibädern oder ausgewiesenen Badeseen - keinesfalls jedoch etwa in aktiven Baggerseen, in denen noch Sand und Kies abgebaut oder Material verfüllt werde. Dies sei lebensgefährlich.