Statistik

Weniger Erbschaften und Schenkungen 2022 in Hessen

Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Erbschaften und Schenkungen sind 2022 für Hessinnen und Hessen insgesamt deutlich geringer ausgefallen als im Vorjahr. Rund 8,5 Milliarden Euro sind 2022 vererbt oder verschenkt worden - 3,8 Milliarden Euro weniger als noch im Jahr 2021, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Dieser Rückgang um 30,8 Prozent lasse sich darauf zurückführen, dass es 2021 außerordentlich große Schenkungen gegeben habe. Gründe für diese Entwicklung nannten die Statistiker nicht.

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Der hessische Landeshaushalt nahm laut dem Landesamt 2022 rund 948 Millionen Euro aus der Erbschafts- und Schenkungssteuer ein. Das seien 18,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Rund 62 Prozent dieser Steuereinnahmen seien auf Erbschaften durch Todesfälle zurückzuführen gewesen. Etwa 38 Prozent der Einnahmen hätten auf Schenkungen zu Lebzeiten basiert.